Frage 297: Aus welchem Land sind die meisten Migrantinnen und Migranten nach Deutschland gekommen?
Die richtige Antwort auf Frage 297 des Einbürgerungstests lautet: „Türkei“ (Antwort D).
Erklärung: Warum diese Antwort richtig ist
Die meisten Migrantinnen und Migranten kamen aus der Türkei nach Deutschland. Menschen mit türkischen Wurzeln bilden bis heute die größte Einwanderungsgruppe – rund drei Millionen leben in Deutschland, viele davon in zweiter, dritter oder vierter Generation und mit deutscher Staatsangehörigkeit.
Der Grund liegt in der Geschichte: 1961 schloss die Bundesrepublik ein Anwerbeabkommen mit der Türkei. In der Zeit des Wirtschaftswunders fehlten Arbeitskräfte, und viele Menschen kamen zunächst als Gastarbeiter – gedacht war an einen befristeten Aufenthalt. Tatsächlich blieben viele, holten ihre Familien nach und bauten sich hier ein Leben auf.
Weitere große Gruppen stammen aus Polen, Russland, Italien, Rumänien, Syrien und der Ukraine. Insgesamt hat rund ein Viertel der Bevölkerung einen Migrationshintergrund.
Die anderen Antworten stimmen nicht: Aus Italien und Polen kamen zwar viele Menschen, aber weniger als aus der Türkei; aus Marokko deutlich weniger.
Einordnung im offiziellen Fragenkatalog
Frage 297 ist die 182. von 184 Fragen im Themenbereich Staat & Ordnung und gehört zu den 300 allgemeinen Fragen des offiziellen Gesamtfragenkatalogs, aus denen 30 Ihrer 33 Prüfungsfragen zufällig ausgewählt werden.