Frage 298: In der DDR lebten vor allem Migrantinnen und Migranten aus ...
Die richtige Antwort auf Frage 298 des Einbürgerungstests lautet: „Vietnam, Polen, Mosambik.“ (Antwort A).
Erklärung: Warum diese Antwort richtig ist
In der DDR lebten vor allem Migrantinnen und Migranten aus Vietnam, Polen und Mosambik. Sie kamen als sogenannte Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiter – auf Grundlage staatlicher Verträge mit anderen sozialistischen Ländern. Die größte Gruppe stellten Vietnamesinnen und Vietnamesen; weitere kamen aus Mosambik, Angola, Kuba und Polen.
Ihre Lage unterschied sich deutlich von der der „Gastarbeiter" im Westen: Sie lebten meist in abgeschlossenen Wohnheimen, hatten wenig Kontakt zur DDR-Bevölkerung, und ihre Aufenthalte waren zeitlich befristet. Nach 1990 verloren viele ihre Arbeit; ein Teil blieb dennoch in Deutschland.
Die anderen Antwortkombinationen nennen Länder, aus denen keine nennenswerte Vertragsarbeit in die DDR erfolgte.
Merkhilfe für die Unterscheidung: Westen (BRD) holte Gastarbeiter vor allem aus Italien, Spanien, Griechenland, Jugoslawien und der Türkei. Osten (DDR) holte Vertragsarbeiter vor allem aus Vietnam, Mosambik, Angola, Kuba und Polen.
Einordnung im offiziellen Fragenkatalog
Frage 298 ist die 38. von 38 Fragen im Themenbereich Geschichte und gehört zu den 300 allgemeinen Fragen des offiziellen Gesamtfragenkatalogs, aus denen 30 Ihrer 33 Prüfungsfragen zufällig ausgewählt werden.